Im Tss-Blog schreiben Tssemerinnen oder Tssemer ber Tss oder darber, was sie in Tss beschftigt. Jede Woche erscheint ein neuer Beitrag, jeden Monat schreibt einen neue Autorin, ein neuer Autor.

Eini vo Agasul
Geschrieben von: J.C. Heer   
Dienstag, den 25. September 2012 um 22:01 Uhr

Die ungemeine Wertschtzung des Weinbaues lag nun einmal dem Volk im Blut und keine Enttuschung machte es irre. "Der Weinstock will sich zehn Jahre hinter dem Bauern verbergen knnen", ging bei geringen Herbsten die Rede, "daraufhin darf sich der Bauer auch zehn Jahre hinter die Rebe verstecken!" Wenn einer von Tss im reichen Winterthur einen Schuldbrief zu errichten suchte, war die erste Frage: "Ist eine Stck Reben dabei? - Nein, ohne eine halbe Juchart verschriebene Reben kreditiere ich nicht."

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Geschrieben von: J.C. Heer   
Dienstag, den 18. September 2012 um 21:15 Uhr

Lichtmess - 2. Hornung - kein Fest, aber doch ein stiller Freudentag, namentlich fr die Alten, das Lob des wachsenden Lichtes! Das tiefe Aufatmen aus der langen Dunkelheit des Winters wird der Jugend unseres lichtgesttigten elektrischen Zeitalters in seinen Gefhlswerten kaum mehr verstndlich sein. Man muss dabei an die schlechten Beleuchtungsverhltnisse denken. Solange zwar meine Erinnerung reicht, besassen die Hauptstrassen von Tss schon Gasbeleuchtung. Das stdtische Gaswerk Winterthur, das auch die industriellen Werke von Ober- und Niedertss bediente, lag auf unserem Gemeindeboden. Die "Platane" war das damalige Direktionshaus.

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J.C. Heer bloggt auf Toess.ch!
Geschrieben von: kern   
Dienstag, den 04. September 2012 um 21:30 Uhr

Toess.ch konnte den Tssemer Schriftsteller J.C. Heer fr eine Reihe von Blog-Beitrgen "gewinnen"!

Die Aufzeichnungen stammen aus dem Bchlein "Aus dem Dorfe Tss zu meiner Jugendzeit" von J.C. Heer. Dieses wurde als Separatdruck aus dem Winterthurer Landboten im Jahre 1952 vom Quartierverein Tss-Dorf herausgegeben. Verleger war Hch. Weber in Tss.

Wir erlauben uns, Auszge daraus fr eine Serie von "Blog"-Artikeln zu verwenden und auf Toess.ch zu publizieren.
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Neujahrstag
Geschrieben von: J.C. Heer   
Dienstag, den 11. September 2012 um 21:08 Uhr

D ie nachstehenden Darstellungen, die ich der alten Heimat widme, umfassen etwa die Zeit 1860-70. Es sind Schilderungen von Zustnden und Sitten, wie sie damals weithin verbreitet waren und bei uns als besonders rtlich galten. Es sind Bilder, bei denen der Leser denken mag: so hat's der "Joggeli" gesehen - seine damaligen Dorfgenossen vielleicht mit andern Augen.

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Die grosse Leere
Geschrieben von: Werner Frei   
Dienstag, den 21. August 2012 um 00:00 Uhr
Nein, sie kam nicht, die grosse Leere. Zum ersten mal seit Jahren keine Aufregung in der letzten Schulferienwoche, keine berarbeitung der Bestellung bei Chs-Scherrer, keine Einkaufstour im CC, keine Bedenken wegen fehlender Helferinnen, auch keine Sorgen wegen Regenwetter oder zu grosser Hitze. Zum ersten mal seit vielen Jahren fand am letzten Ferienwochenende kein Tssemer Dorfet statt - und ich habe es genossen. Endlich wieder einmal die Musikfestwochen auskosten, den Abend der Winterthurer Bands geniessen, welcher in den letzten Jahren immer am Dorfet-Wochenende stattfand. Erleben, wie die Gattin wieder einmal entspannt - soweit das mglich ist - ins neue Schuljahr startet. Nein, die grosse Leere kam nicht auf.
Aber im Nachhinein ein wenig Wehmut. War das nun das Ende einer vieljhrigen Tradition? Persnlich bin ich skeptisch, ob sich der neue Termin Ende September bewhren wird und unser Verein (der Trgerverein GZ Bahnhof Tss) hat sich entschieden, dieses Jahr nicht mitzumachen. Wir glauben nicht, dass die Gste an einem khlen Septemberabend kommen und bleiben werden, wie sie es im August taten. Nun, wir werden sehen und ich wre der erste, der sich freut, wenn mein Pessimismus widerlegt wrde. So werde ich mich beim Quartierverein Eichliacker fr eine Schicht melden, dort mitarbeiten und beobachten, ob die Tradition Tssemer Dorfet weiter lebt oder ob ihr der Todesstoss versetzt wird. Ich denke allerdings, dass die Terminverschiebung allein kaum zu einer Erneuerung des Dorffestes beitrgt, da bruchte es wohl eine grundlegendere Konzeptanpassung.
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Werner Frei,
aufgewachsen im Tssfeld,
wohnt seit 1992 im Eichliacker

 
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